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Dienstag, 26. Juni 2001 |
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Nach einer neunstündigen Busfahrt – die gleich zu Beginn von einer Motorpanne und einem daraus resultieren Fahrzeugwechsel unterbrochen wurde – kommen wir in Cusco, dem “Nabel der Welt” an. Zwischenstopps lassen die Fahrt nicht zum stundenlangen
Albtraum werden. Der höchste Punkt der Straße (Passhöhe 4335 Meter) ist einer dieser
Aufenthalte. Stände mit bunten Stricksachen; freundliche, redegewandte Marktfrauen; Touristen, die sich das eine oder andere warme Kleidungsstück in Anbetracht der teilweise winterlichen Temperaturen zulegen. Auch bei uns
wechselt ein winzig kleiner weißer Babypullover mit einem niedlichen braunen Lama den Besitzer. Der oder die neue ErdenbürgerIn wird sich – wenn er/sie in wenigen Wochen auf der Welt sein wird – über dieses kuschelige
Kleidungsstück freuen (Großeltern können es eben nicht lassen und kaufen, was ihnen für die Enkelkinder gefällt ..... ). |
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Auch Raqchi lädt zum Anhalten ein. Diese alte Inka Anlage liegt rund 50 km vor Cusco. Eine heilige Pilgerstätte, die Anfang des 15. Jahrhunderts vollendet wurde. Glanzstück ist sicherlich der gewaltige Wiracoccha Tempel gewesen, von dem heute nur noch Teile der hohen Innenwände stehen. Die Säulen sind zusammengebrochen. Wo sie gestanden haben, kann man noch erkennen. |
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Es ist gegen 18:00 Uhr als wir in Cusco ankommen und dunkel. Überall so nahe dem Äquator wird es früh und schlagartig Nacht. In der Straße Santa Theresa No. 344, nahe der Plaza de Armas, liegt das Picoaga Hotel. |
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Unser Domizil für die Zeiten, die wir hier in der Stadt verbringen werden. Denn von Cusco aus geht es in das Valle Sagrado (Heiliges Tal), auf den Camino Inca (Inka Trail) und in den peruanischen Regenwald. Dies hat seinen Vorteil, denn wir können jedes mal unser Gepäck, das wir gerade nicht brauchen, im Hotel deponieren. Wozu auch um alles in der Welt benötigt man warme Thermounterwäsche im Regenwald? Und wozu einen Moskitoschutz auf den Höhen der Anden. |
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Cusco liegt in 3310 Meter Höhe und ist mit rund 1,1 Millionen Einwohnern eine der Großstädte des Landes. Im 11. Jahrhundert gegründet, und am 23. März 1534 von Francisco Pizarro für Spanien eingenommen, ist die Stadt heute ein Touristenmagnet. |
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Nicht nur der Inka Trail und das nahe Machu Picchu ziehen die Menschen aus aller Welt an, auch die Inka Ruinen in und um die Stadt herum. Namen wie Sacsayhuaman, Kenko, Puca Pucara und Tampumachay stehen für diese alten Bauwerke. |
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Über 500 Jahre haben ihnen, bzw. das, was die spanischen Eroberer übrig gelassen haben, nichts ausgemacht. Selbst Erdbeben können die Mauern nicht erschüttern. Die Inkas waren gute Baumeister und kannten ihr Land. Wie sonst konnten die damaligen Bauherren solch 12-eckige
Steine aus dem Fels hauen. |
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Plaza de Armas. Armas ist das Wort für Waffen. Der Name kommt aus der Zeit der Spanier. Sie haben in den Städten sog. Exerzierplätze für ihre Armee gebraucht. Da wurden große quadratische Plätze geschaffen, die auch gleichzeitig der Mittelpunkt des Ortes war. Kirchen, Paläste, und Häuser der spanischen Verwaltung standen direkt an diesen Plätzen. Das offizielle spanische Leben fand hier statt. |
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Auch heute ist die Plaza dieser Mittelpunkt für die Bevölkerung. Morgens, so gegen 10:00 Uhr, erwacht der Platz zum Leben. HändlerInnen, kleine Schuhputzer und PostkartenverkäuferInnen bestürmen die Touristen. Gehen sie nicht zur Schule? So, wie die vielen anderen Kinder, die wir morgens und nachmittags in Reih und Glied mit ihrer Schulkleidung über die Plaza gehen sehen? Es ist schon die Armut, die diese Kinder zum Geldverdienen zwingt. Eine Kette ohne Ende: denn wovon sollen sie später einmal leben, wenn sie heute nichts lernen? |
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Wir haben die Tage zwischen unseren Touren dazu genutzt, hier in Cusco auszuspannen, zu shoppen. Wir haben Souvenirs gekauft und die üblichen Ansichtskarten an die lieben Daheimgebliebenen geschrieben.
Als nette Reiseführerin hat uns
Magdely Caillaux
begleitet. Sie ist Guide, lebt in Cusco und spricht deutsch.
Magdely arbeitet nicht nur hier in der Stadt, sondern auch in
vielen anderen Regionen ihres Heimatlandes. |
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Cuy oder Meerschweinchen Egal, wie Sie es nennen wollen: Haustier bleibt Haustier. Vor allem dann, wenn man - nun mal ich - diese kleinen possierlichen Dinger immer mit Frau von Bödefeld in Verbindung bringt. Na ja, das muss ich wohl erklären:
Wie gesagt: der Wermutstropfen während unserer allabendlichen Restaurantbesuche steht auf den Buffet: die Meerschweinchen. Enthäutet, aber mit Kopf. Teils portionsweise aufgeschnitten. Der nette Kellner hinter dem Buffettisch erklärt uns, was in den einzelnen Schalen ist: Huhn, Fisch, Rind, Lamm, Alpaka. Und? Natürlich Cuy. Er muss jedes mal lächeln, wenn wir freundlich dankend, aber energisch “Nein!” zu seinem Angebot sagen. Für uns steht fest: Frau von Bödefeld wird nicht verspeist! |
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Es geht aber auch anders, wie man sieht. Dieses rein vegetarische Meerschweinchen sahen wir auf dem Lunchbuffet im
Guten Appetit !!!!! |
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Wie
wäre es jetzt mit einem Besuch des Heiligens Tals? |
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Unser
absolutes Highlight ist Machu Picchu und der -> |
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| Abenteuer pur erleben wir dann nach einem Flug nach -> |
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