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Damit wir diesen
Hinweisbildschirm fotografieren und pünktlich unsere Maschine
bekommen konnten, sind wir morgens mit dem Zug von Hannover angereist ..... Flugdaten vom 04.10.02 Emirates EK 0042 15:15 - 23:35 Ortszeit Frankfurt - Dubai (6:20 Std.) Emirates EK 0346 03:15 - 14:15 Ortszeit Dubai - Kuala Lumpur (7 Std.) |
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05.10.2002 Nach ungefähr 13 Stunden Flugzeit und rd. 11.500 km sind wir am frühen Nachmittag auf dem International Airport Sepang angekommen. Dieser 1998 eröffnete neue Flughafen von KL – wie Kuala Lumpur kurz genannt wird – liegt ungefähr 65 km von der City entfernt. |
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Von der Ankunftshalle bringt ein Flughafenzug die Passagiere zu den Einreiseschaltern und den Gepäckbändern. Es dauert ein wenig, bis die vielen Koffer und Taschen eines großen Fliegers ausgeladen sind. Dann aber steht den Urlaubsfreuden nichts mehr im Wege. |
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Das wir in einem tropischen Land unsere „schönsten Wochen des Jahres“ verbringen werden, ist sofort zu merken, als wir das Flughafengebäude verlassen. Bei gut 35 Grad empfängt uns Shah – unser Guide für die Zeit in Westmalaysia – und wir verladen erst einmal unser Gepäck in den geräumigen PKW malaysischer Entwicklung und Fertigung. Mit Joint Venture eines großen deutschen Automobilherstellers ist diese Limousine in Malaysia gebaut worden. Natürlich fehlt die Klimaanlage nicht in diesem Fahrzeug. Das werden wir sicher noch als angenehm empfinden auf der vor uns liegenden Reise. |
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Unser Hotel – das Novotel Century – liegt in der Jalan Bukit Bitang,
einer der Hauptstraßen der City, in der man so manches Fünf-Sterne-Hotel
findet. Schnell haben wir in Zimmer 906 eingecheckt und von der beachtlichen
Höhe des neunten Stockwerkes hat man einen herrlichen Blick über die Stadt
und hinüber zu den Petronas Twin Towers. |
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Und da ist es dann auch: das besagte Internetcafe. Schnell rein in den vollklimatisierten Raum und ein Mail an Familie und Freunde geschickt. Auch an Karsten Walter, der in seiner Reisewebsite namens Nucleus.de viel Interessantes für Weltenbummler zusammengetragen hat. Wir haben uns vorgenommen, dass ich ihm ab und zu auf dieser Reise ein Mail schicke, und er es aktuell im Nucleus.de veröffentlicht. Sozusagen ein Reisetagebuch (Achtung: schon mal vorweggenommen: es hat geklappt!). Als wir wieder auf die Straße kommen, trauen wir unseren Augen nicht. Ein Platzregen prasselt auf uns nieder. Die Fahrbahn hat sich in einen richtigen Bach verwandelt, die Autos spritzen große Wassermengen. Touristen sind daran zu erkennen, dass Sie mit Schirm und/oder Regencape schnell in den nächsten Hauseingang verschwinden. Einheimische entgegen gehen in gewohnter Weise ihren Weg. Sie kennen ja diese täglichen Regengüsse und leben mit ihnen. |
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Wir gehen in eine der kleinen Nebenstraßen, da das Hungergefühl Oberhand bekommt. Also stürzen wir uns auf die vielen Garküchen. Es gibt Satay-Spießchen mit Huhn, eine scharfe Gemüsesuppe mit Fischeinlage und gebratene Nudeln. Ob nun malaysische, chinesische oder indische Küche. Das sei schon mal vorweg gesagt: hier in Malaysia kann man gut, preiswert und multikulturell essen. Es braucht ja nicht immer das Nobelrestaurant im Fünf-Sterne-Hotel zu sein. |
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Nach einem guten Frühstück (wir haben bekanntlich das gestrige Abendessen auf der Straße hervorragend überstanden) holt uns Shah ab. Was steht nun auf dem Programm? Zuerst einmal geht’s zu den Twin Towers. Tickets holen, damit wir irgendwann am heutigen Tag mit dem Fahrstuhl auf die Verbindungsbrücke zwischen den beiden Türmen fahren können. Doch davon später mehr. Es
ist Sonntag und da trifft man sich auf dem Merdeka Square neben dem
Selangor-Club. Der grüne Rasen ist voll von Joggern. Menschen aller
Hautfarben scheinen es sich nicht nehmen zu lassen, trotz schon beachtlicher
Hitze noch etwas zum Schwitzen beitragen zu müssen. |
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Da tritt die Mannschaft
der Deutschen Lufthansa ebenso an, wie die chinesischen Apotheker, die
malaysischen Regierungsbeamten und die Mitarbeiter der verschiedenen
ausländischen Großunternehmen. Wer nun gewonnen hat, war nicht eindeutig
auszumachen, aber ein gesellschaftliches Ereignis ist es allemal.
Gesehen, wer gesehen werden will! |
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Vergessen wir bei soviel sportlichem Ergeiz nicht die architektonischen Prunkbauten um den Platz herum: die St. Mary Kirche, das Bangunan Sultan Abdul Samad mit dem 41 m hohen Glockenturm, in dem heute das Oberste Gericht tagt und diverse andere Regierungsgebäude.
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Etwas weiter liegt der um 1911 herum erbaute Bahnhof, der heute einem moderneren Zweckbau gewichen ist
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Nächster Stopp auf unserer City Tour: Istana Negara, der Sultanspalast.
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Während der täglichen Wachablösung vor dem Tor klicken unzählige Kameras der Besucher. |
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Hoch zu Pferde und in Gardeuniform ziehen die Reiter alle Blicke auf sich. |
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Das Malaysia ein multikulturelles Land ist, sieht man an der Vielfalt der Religionen und damit auch an den unzähligen verschiedenen Heiligtümern. |
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Mal ehrlich! Würde man bei diesen Bildern auf die Idee kommen in Malaysia zu sein? Erinnert das nicht eher an einen Tempel im Land hinter der Großen Mauer? |
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Und damit das auch geordnet klappt, bekommen immer 20 Besucher farblich gleiche "Berechtigungskarten" umgehängt..... |
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Es ist 13:30 Uhr und die Sonne scheint aus allen Knopflöchern. Die Kamera hört nicht auf zu klicken, und wir haben große Mühe, eines der vielen Bilder für diese Website auszusuchen.
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Auch nachts bieten die zwei Türme des Petronas ein traumhaftes Bild. Auch nachts klickt unsere Kamera viele Male. Letztendlich "gewinnt" dieses Foto unsere uneingeschränkte Zustimmung und findet Eingang in diese Website.
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Es ist heiß, und wir beschließen, wieder Richtung Hotel zu ziehen. In einem der vielen Bistros freuen wir uns über ein kühles Getränk: ein Bier! Mit einem Augenzwinkern haben wir den alten Hit vom fehlenden Bier auf Hawaii in den Ohren. Denn das einheimische Tiger Bier trifft nicht ganz den Geschmack unseres deutschen Hopfengebräus. Auch ist es mit rd. 8 RM (ca. 2 Euro) und Dose recht kostenintensiv. Aber wir sind ja nicht des Bieres wegen nach Malaysia gekommen, sondern wollen Land und Leute kennen lernen. |
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