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Am gestrigen Tag sind wir aus Batang Ai zurück nach Kuching gefahren und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen. |
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| Diese
Höhlen liegen rund 100 km von Miri entfernt, und wir benötigen für die Fahrt
2 Stunden. Es geht vorbei an kleinen Dörfern, an Reis- und Pfefferfeldern. Malaysia exportiert fast 20.000 Tonnen Pfeffer in alle Welt. Damit ist das Land viertgrößter Pfefferproduzent nach Indien, Indonesien und Brasilien.
Sarawak hat an der inländischen Produktion einen
Anteil von fast 90 %. |
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Je näher
wir den Höhlen kommen, desto mehr zieht sich das Wetter zu und es sieht nach
Regen aus. Also werden die Regencapes ganz oben auf den Rucksack gepackt.
Nachdem wir am Eingang zu dem kleinen Niah
Nationalpark die Permit und die Kameragenehmigungen gekauft
haben, machen wir uns auf den gut ausgebauten, 3 ½ km langen Weg. Es geht
eine Stunde über Holzplanken bis in die kleine Siedlung, die vor der Höhle
Wohnung für die Männer ist, die in den 1948 entdeckten Caves Vogelnester
einsammeln. Der Weg führt durch einen dichten Regenwald mit beeindruckenden hohen Urwaldbäumen. |
Hat man das Ende des Plankenweges erreicht, steht man am Eingang zur Great Cave. Eine starke Taschenlampe ist nötig, wenn man die gewaltigen Höhlen erkunden will. Aber Vorsicht und immer auf den Wegen bleiben, denn links und rechts fallen die Wände teilweise bis zu 100 m ab. Die Painted Cave grenzt innerhalb des Höhlensystems direkt an die Große Höhle an. Vor gut 50 Jahren haben Forscher hier in der Painted Cave Höhlenzeichnungen gefunden, deren Entstehung vor mehr als 40.000 Jahren datiert ist. |
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In schwindelerregender Höhe nisten viele
Millionen Seglervögel hier jahrein, jahraus. An einfachen Bambusleitern und
Hanfseilen klettern die Männer hinauf. In der Hand eine Bambusstange, an
deren Ende ein kleiner Korb hängt, der ein Licht enthält und eine Spitze,
mit der die Nester von der Decke geholt werden. |
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Aber irgendwann zieht es uns wieder raus aus den Höhlen, denn ein strenger unangenehmer Guanogeruch rührt von dem Kot der unzähligen Vögel her.
Ein schmaler Weg führt uns zurück über
einen Dschungelpfad zum Gate des Nationalparks. Doch scheint die Sonne - wie hier - erstrahlt alles im satten Grün. |
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21.10.2002 |
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