16.10.02

 Wir sind pünktlich um 11:45 Uhr in Kuching gelandet, der Hauptstadt des größten Staates von Malaysia, im Sarawak. Jihej hat uns am Flughafen empfangen. Mit ihm wollen wir eines unserer Highlights auf der Borneo-Tour erleben und ein Langhaus  der Ibans besuchen.

Jihej ist von der Agentur     
                                        Erreichbar
unter der URL     www.borneotransverse.com.my


Doch erst einmal checken wir ein im Holiday Inn Kuching. Direkt am Sungei Sarawak  gelegen, erkennen wir die Zweiteilung der Stadt. Der River trennt die neue moderne City vom gemütlichen – doch auch aktiven – Altstadtkern.
 

Kuching verdankt seinen Namen einer Verwechselung. Und das war so:

Als die ersten Fremden hierher kamen, fragten sie – zeigend in eine Richtung – die Einheimischen nach dem Namen. Diese glaubten, dass die Besucher die gerade vorbeilaufende Katze meinten und sagten Kuching. So kam die Stadt zu ihrem Namen und zu den vielen Katzenskulpturen, die es überall im Straßenbild gibt.


Das der größte Teil der Einwohner chinesische Vorfahren hat, ist unübersehbar. Ganze Straßenzüge erinnern mehr an Städte jenseits der Großen Mauer als an Malaysia. Die Wirtschaft der Stadt und des Landes ist stark von dieser Bevölkerungsgruppe geprägt.  

Und die chinesischen Tempel sind Farbtupfer überall in der Stadt.
 


Einen schönen Blick auf Kuching hat man von
diesem Aussichtsturm direkt auf diesen alten chinesischen Friedhof herunter.
 

 

Wieder herunter vom Aussichtsturm bummeln wir weiter durch das beschauliche Kuching mit seinen verträumten Gassen und wunderschönen alten Holzhäusern, die in grünen, mit Blumen übersäten, Gärten stehen.

Und irgendwann kommen wir auch im malerische Hafenviertel an.



 

So kommt der, der Kuching besucht, nicht an der Waterfront vorbei. Irgendwann steht man am Ufer des Sarawak Rivers und erblickt auf der anderen Seite die Astana. Charles Brooke hat das Haus 1870 im Kolonialstil erbauen lassen. Heute ist es als Regierungspalast und Sitz des Gouverneurs leider nicht mehr für Besucher zugänglich

Wir aber ziehen einfach nur so durch die Straßen. Wie wäre es mit einem Einkaufsbummel durch die India Street Mall? Dieses Viertel wird besonders von muslimischen Indern bewohnt. Den täglichen Bedarf an frischen Lebensmitteln, Früchten und Gewürzen kann man hier decken.



 

Jedenfalls haben wir über all die vielen – uns unbekannten – Gemüseorten gestaunt und die stacheligen Durains bewundert, die allerdings vom Geruch her nicht gerade unseren europäischen Geschmack treffen.


Wie lange wir so durch Kuching gebummelt sind, weiß ich nicht. Jedenfalls ist es schon schummrig geworden, als wie wieder im Hotel ankommen. Das Abendessen im Restaurant direkt am Wasser ist ein netter Abschluss, denn am kommenden Morgen wollen wir Kuching verlassen.
 


 

17.10.2002
Einen tieferen Einblick in das Leben der Ibans bekommen wir
beim Besuch in ihren Langhäusern.
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