| Begrüßung | Bei der Begrüßung sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie Frauen nicht zielstrebig die Hand reichen. Reicht Ihnen die Dame die Hand, dann haben Sie kein Problem. Gibt Sie Ihnen nicht die Hand, dann nicken Sie nur freundlich und verneigen sich leicht. |
| Tisch-Knigge | Stäbchen, Besteck oder Hände – je nachdem bei wem Sie eingeladen sind, Sie müssen auf alles gefasst sein. Allerdings: Niemand nimmt es Ihnen übel, wenn Sie daneben greifen, und – ein Löffel lässt sich in jedem Haushalt oder Lokal finden. Prinzipiell gilt: Essen Sie mit der rechten Hand! |
| Umgangs-Knigge |
Bei Einladungen bringt
man ein kleines Geschenk mit. Aber Achtung, einem Moslem schenken Sie
natürlich keinen Alkohol, bei einem Chinesen ernten Sie wenig Dankbarkeit,
wenn Sie Blumen überreichen. Chinesen und Inder werden Ihr Geschenk nicht sofort auspacken, sondern erst, wenn Sie wieder gegangen sind. Malaien dagegen packen die Gabe sofort aus. Prinzipiell sollte man die Schuhe vor dem Haus ausziehen. Wie in den Nachbarländern sagen auch die Malaien ungern „Nein“. Stattdessen windet man sich und gibt lieber eine falsche Antwort, als zuzugeben, dass man nicht helfen kann. Also nicht böse werden. Das ist eben so. Zeit ist nicht so wichtig. Eile kennt man nicht. Über wütende Ausländer, die auf Biegen und Brechen beharren, amüsiert man sich eher. Die verlieren nicht nur die Fassung, sondern auch das Gesicht. Wenn Sie also etwas erreichen wollen, dann verhandeln Sie besser geduldig. |
| Sakrale Stätten | Schuhe lässt man vor dem Eingang stehen. Ziehen Sie Socken an, wenn Sie Angst vor Fußpilz haben. |
| Fotografieren | Kein Problem, solange Sie fragen. Passen Sie auf, wenn Soldaten oder Polizisten Ihnen signalisieren, nicht zu fotografieren. Bei Nichtbeachtung können die ganz ekelig werden. |
| Geschlechter-Knigge | Der Islam ist Staatsreligion. Konkret bedeutet das: Malaysia ist ein prüdes Land, in dem Homosexualität bestraft wird. Bis vor wenigen Jahren wurden auch Bikinis an öffentlichen Stränden ungern gesehen. „Oben ohne“ können Sie sich also ganz aus dem Kopf schlagen, auch innerhalb internationaler Hotelanlagen. |
|
Kleidung |
Geachtet wird auf saubere Kleidung. Abends zieht man sich zum Ausgehen gerne fein an. Das allgegenwärtige Batikhemd ersetzt Anzug und Krawatte, auch bei offiziellen Anlässen. Frauen, die mit sexy Tops und allzu kurzen Röcken oder Shorts herumlaufen, werden geduldet, aber sicher nicht respektiert. |